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Frostbeulen inklusive

Rennbericht: Imster Radmarathon 2025

Sonntagmorgen, 7 Uhr, Imst. Während normale Menschen bei 5 Grad plus noch im Bett liegen und sich überlegen, ob sie wirklich raus müssen, stehe ich mit rund 600 weiteren Verrückten am Start des Imster Radmarathons. 113 Kilometer, 2.300 Höhenmeter – und eine Wetterlage, bei der selbst die hartgesottene Thermoskanne anfängt zu zittern: Nasse Straßen, Regen und Temperaturen irgendwo zwischen „kühl“ und „Ich will zurück ins Bett“.

Ich stehe also da – ohne Überschuhe. Genialer Schachzug. Nach zehn Kilometern: Füße wie Eisklötze, Zähne? Nicht mehr spürbar. Aber hey, was ist schon ein bisschen Unterkühlung gegen sportlichen Ehrgeiz?

Mein Ziel: die Vorjahreszeit von 4:41 unterbieten. Die Traumzeit: 4:30. Die Realität: ein Rennen, das sich zwischen Frostmarathon und Abenteuerfahrt bewegte. Und doch – ich kam gut rein, pedalierte konstant, und auch wenn die Abfahrten (besonders am Heiminger Berg) zur Rutschpartie mutierten, fuhr ich kontrolliert und ohne Risiko. Kein Bock auf unfreiwillige Bodenkontaktaufnahme.

Apropos Heiminger Berg: Die 10 Kilometer mit 1.000 Höhenmetern waren wie erwartet das Herzstück der Challenge. Hart, zäh, brennende Beine – aber auch Motivation pur. Immer wieder standen Menschen an den Straßenrändern, feuerten an, jubelten, klatschten. Selbst an den kleineren Rampen. Dieser Support? Gold wert! Da schiebt man das eigene Leiden für ein paar Sekunden zur Seite und tritt mit einem halben Lächeln weiter.

Auf den letzten zehn Kilometern meldete sich dann noch mein linker Oberschenkel mit einem dezenten „Achtung, Krampfgefahr!“. Ich reagierte diplomatisch – Druck rausnehmen, ruhig bleiben – und konnte die Sache elegant entschärfen.

Im Ziel stoppte die Uhr bei 4:36 Stunden. Persönliche Bestzeit – Ziel erreicht! Die 4:30 bleibt vorerst ein Mythos, aber dafür bin ich heil und stolz angekommen. Und nächstes Jahr? Bin ich wieder am Start – mit Überschuhen. Ganz sicher.

Fazit: Der Imster Radmarathon 2025 war kalt, nass, hart – und trotzdem wieder eine absolut großartige Erfahrung. Vor allem dank der Fans am Streckenrand, die trotz Schmuddelwetter für echte Gänsehaut-Momente sorgten. Rennradfahren ist manchmal eben doch ein Mannschaftssport – auch wenn man alleine tritt.

kurz zusammengefasst:
Streckenlänge:110
Höhenmeter:
2300
max. Steigung:15 %
Durchschnittsgeschw.25,24 km/h
Fahrzeit (netto)4h:27min
offizielle Fahrzeit:4h:36min
Gesamtwertung:432. von 615
Wertung Altersklasse:96. von 144

RTF „Durchs Erdinger Holzland“ 2022

Erding:
Nach langer Zeit klappte es endlich mal wieder, das sich 2 Mitglieder unseres Teams trafen, um bei einem Event gemeinsam am Start zu stehen. Flipp und Micha entschieden sich hier füf die Erdinger RTF, da Sie diese bereits zweimal gefahren waren und die Orga sowie die Strecke jeweils tadellos waren.

Sie entschieden sich zusammen für die zweitlängste Strecke, also lagen … Kilometer vor Ihnen. Diese gingen die beiden, wohl motiviert von lang ersehnten und endlich in Erfüllung gegangen gemeinsamen Radlrunde, relativ forsch an. Da wurde schon mit ordentlich Schmackes in die Pedale getreten. Das Wetter war vorbildlich für eine Rennradrunde: trocken, sonnig, aber nicht zu heiss!
Bei der ersten Verpflegung stellte man gemeinsam fest, dass „wir vielleicht ein oder zwei Zähne rausnehmen könnten“, wie Flipp bemerkte. Micha stimmte dem zu. Ob es so blieb?
Zumindest hielten die Vorsätze nicht ewig. Als eine Truppe in der Ferne gesichtet wurde und unsere Jungs merkten, dass sich der Rückstand stetig verringerte, wobei hier Flipp die Zügel enorm straff hielt, einigte man sich zuerst darauf, nach Aufschließen zu den Radlern, sich eine Weile in deren Windschatten zu hängen…

typisches Klassikerprofil rund um Erding

…dieser Vorsatz hielt am Ende der Gruppe genau bis zum nächsten Anstieg. Dann hatten sich die beiden auch schon wider aus dem Staub gemacht. Natürlich ganz aus Versehen…

Am Ende des Tages stand eine tolle Radlrunde auf dem Protokoll und Flipp und Micha ließen diese bei einem Kaffee ausklingen, in der Hoffnung, auf die nächste gemeinsame Runde nicht mehr so lange warten zu müssen.

kurz zusammengefasst:

Streckenlänge:103,68
Höhenmeter:
1042
max. Steigung:12%
Durchschnittsgeschw.27,83 km/h
Fahrzeit (netto)3h:43min

6. Imster Radmarathon 2022

Das Vorjahr übertroffen

Imst:
Nach dem gelungenen Debüt im Herbst 2021 war klar, das Micha bei der Auflage 2022 wieder am Start steht. Schon am Vorabend mit dem geliehen Camper angereist, holte er sich noch am Abend die Startunterlagen ab und wollte eigentlich in eine geruhsame Nacht starten. Doch ein Fussballspiel des beheimateten SC Imst im Stadion neben dem Parkplatz und die darauffolgend lautstark feiernden Fans verzögerten den Beginn des stärkenden Schlafes etwas. Als er allerdings dann am Morgen entspannt frühstückte, während die gerade nach einer längeren Fahrt Anreisenden, erstmal Parken und Auspacken mussten, bestätigte ihn in der Entscheidung am Vortag anzureisen und auch der Rennverlauf selber sollte das zeigen.

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5.Imster Radmarathon 2021

Endlich wieder Radrennen

Ziemlich genau 1126 Tage oder gute 3 Jahre ist die letzte Teilnahme an einem Radrennen seitens unseres Teams her. Die Hauptschuld liegt, wie bei so vielem in der aktuellen Zeit, an der Corona-Pandemie. Nun gab es endlich wiedermal einen Start bei einer Radveranstaltung und damit auch unsere Premiere beim Imster Radmarathon.

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Restart nach Pause

Fast 2 Jahre lang hat man nichts von uns gehört. Doch es gibt uns noch!

Auch während dieser leidlichen Pandemie ist viel passiert.

Flipp erlitt leider im Oktober 2020 einen sehr schweren Unfall durch einen Motorradfahrer. Er laboriert seither immer noch an den Folgen.
Frank hatte ebenfalls ein, allerdings kleineren, Zusammenstoß mit einem Pkw.
David rockte während dessen den Stoneman Miriquidi an einem Tag!
Micha kümmerte sich um ein neues Outfit und Corky setzte sich dauerhaft nach Norwegen ab.

Da gibt es sicher noch Näheres in den nächsten Monaten. Die Saison 2021 neigt sich ja auch schon langsam dem Ende und wir hoffen von nun an wieder des Öfterem von unserem kleinen Haufen berichten zu können.

Finale mit Klinovec & Fichtelberg


Stoneman Miriquidi Road Tag 2

Sitzprobe im Bob

Der Vortag hatte seine Spuren hinterlassen, als Micha sichtlich langsamer zum Frühstück schlich. Motiviert vom Trocken-Probesitzen im Bob freuten sich Flipp und Micha aber sehr auf den 2.Teil des Stoneman Miriquidi Road.

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Ein Hauch von Friedensfahrt

Stoneman Miriquidi Road Tag 1

Es sollte eigentlich eine Zusammenkunft einiger Bicycletrip-Teammitglieder werden. Leider sagte Frank schon frühzeitig ab und kurz vorher auch David, der einen weiteren Fahrer im Gepäck gehabt hätte. Beide aus gesundheitlichen Gründen. Blieben also nur noch Flipp und Micha.

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Flipp & Micha sind jetzt Steinmänner

Stoneman Miriquidi Road

Letzter Kontrollpunkt auf dem Fichtelberg

Geschafft! Nach über 300 Kilometern und mehr als 5.000 Höhenmetern an 2 Tagen, haben unsere beiden Radhelden alle Kontrollpunkte erreicht. Somit haben Sie den Trophäen-Stein in Silber verdient.

Stoneman-Trophäe

Berichte folgen…

Die ersten Termine stehen

Steinmänner im Erzgebirge & ein letztes Mal im Ötztal

Mittlerweile stehen die ersten Termine unseres Radjahres 2019 fest.
Am Wochenende 22./23. Juni wird ein Quartett aus David, Flipp, Micha und eines, namentlich noch nicht bekannten, Neuzugangs die Strecke des Stoneman Miriquidi Road im Erzgebirge unter die schmalen Reifen nehmen. Dabei strebt man die silberne Trophäe, also die Runde über 2 Tage an. 290 Kilometer und 4.900 Höhenmeter in 2 Ländern (Deutschland / Tschechien) rund ums Erzgebirge stehen auf dem Plan.

Ein weiterer Saisonhöhepunkt steht für Micha am 1.September an. Der Ötztaler! Nach drei Jahren vergeblicher Bewerbung um einen Startplatz, hat er ihn dieses Jahr schon fix. Micha: „Ein zweites, aber auch definitiv letztes Mal fahr ich den noch. Einmal will ich es noch wissen.“

Premiere am Hahntennjoch

Grandiose Panoramarunde zum Saisonabschluss

Seit Jahren schon steht das Hahntennjoch ganz oben auf Michas Pässeliste, doch Terminprobleme und Schlechtwetterkapriolen haben es jeweils verhindert. Doch in diesem September gönnte er sich, bei bestem Radlwetter, einen freien Tag um diesen Pass endlich abzuhaken. Weiterlesen