Kampf um’s kühle Blonde
Nun steht sie also fest, die vorletzte Etappe der diesjährigen Tour de Görlitz.
Es geht nach Kamenz.
Das mag dem ein oder anderen jetzt etwas kurz vorkommen. Nun ja, das ist so beabsichtigt, denn zur Halbzeit diese Tages wartet noch eine Besonderheit auf das Fahrerfeld.
Was gehört denn zu jeder richtigen mehrtägigen Rennradtour? Richtig! Ein Zeitfahren!
Wir setzen dem Ganzen noch einen drauf:
Ein Bergzeitfahren!!
Seit dem Frühjahr steht nämlich in Constappel bei Meißen der 1. Stoppomat in den neuen Bundesländern und den wollen wir uns nicht entgehen lassen.
Für Unwissende eine kurze Erklärung:
Am Startautomaten zieht man eine Karte (kostenlos!) und trägt seine persönlichen Daten ein. Dann erhöht sich so langsam der Puls, die Karte wird gestempelt und los geht’s, volle Pulle! Oben am Zielautomaten angekommen, sofort stempeln und die Karte dann in einen Kasten werfen. Jetzt kann man seine Zeit im Internet mit anderen Rennradenthusiasten vergleichen. Infos findet man unter stoppomat.de.
Also ist Spannung garantiert bei diesem hochdotierten Einzelzeitfahren der Tour de Görlitz 2009, denn schließlich hat die Tourleitung höchstpersönlich ein frisch gezapftes Landskron Bier, am Freitag abend auf dem Altstadtfest in Görlitz, für den Schnellsten aus unserem Team ausgelobt.
An Warmfahrkilometern sollte es ja nicht mangeln.
Haben unsere Kletterkünstler diese Challenge hinter sich gebracht erwartet sie eine lustige Seefahrt mit dem Elbfährschiff „Kötitz“, beim Übersetzen von Gauernitz nach Kötitz. Bevor die restlichen Kilometer auf dem Weg in die Geburtsstadt von Gotthold Ephraim Lessing in Angriff genommen werden.
Die Fakten zur Strecke gibts hier.